Die Vorfreude auf den langersehnten Urlaub ist groß: Im Kalender werden die letzten Tage durchgestrichen, der Koffer gepackt und die letzten Einkäufe getätigt. Auf die Urlaubszeit freut sich jeder, umso schöner wenn der Tag dann endlich da ist und man seine freien Tage entspannt genießen kann. Das klingt alles im ersten Moment ziemlich schön, doch habt ihr euch mit dem Aspekt beschäftigt, dass ihr im Urlaub plötzlich erkranken könntet? Für eine optimale Vorbereitung im Krankheitsfall geben wir euch in diesem Artikel vier nützliche Tipps mit auf dem Weg.

1. Vorsorge

Lasst euch vor Reiseantritt impfen, damit ihr euch während eures Urlaubes keine gefährlichen Krankheiten holt. Damit sich der Impfschutz rechtzeitig aufbauen kann, solltet ihr euch spätestens acht Wochen vor Reiseantritt impfen lassen.

2. Reiseapotheke

Für den Fall, dass ihr während des Urlaubs erkrankt, solltet ihr unbedingt eine Reiseapotheke mitnehmen.

Hier eine  Auflistung der Medikamente, die unbedingt in eine Reiseapotheke gehören:

  • Nasentropfen
  • Schmerztabletten
  • Blasenpflaster
  • Sonnencreme
  • Insektenspray
  • Wundsalbe
  • Desinfektionsspray
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Durchfall

 3. Auslandskrankenversicherung

Viele von euch haben im Hinterkopf, dass die gesetzliche Krankenkasse für Arztbesuche oder Notfälle im Ausland aufkommt. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt lediglich Behandlungen für akute Erkrankungen in EU-Mitgliedstaaten, Staaten des EWR (Europäische Wirtschaftsraum) und in Ländern wie Israel, Tunesien oder der Türkei.  Wenn ihr euch in einem Land befindet, in dem die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erbracht werden, könnt ihr euch gegen mögliche Erkrankungen oder einen Unfall zusätzlich privat absichern.

4. Krankenrücktransport

Bisher haben wir lediglich über weniger gravierende Erkrankungen gesprochen – es ist aber durchaus möglich in eine schlimmere Situation verwickelt zu sein. Natürlich möchte niemand an solche Szenarien denken, allerdings kann es passieren, dass ein medizinischer Krankenrücktransport notwendig ist. Ein Krankenrücktransport wird immer dann herangezogen, falls ihr nicht im Ausland behandelt werden wollt und den Rücktransport in eure Heimat bevorzugt. Weitere Informationen findet ihr hier.

Einige Versicherungen decken die Leistung des medizinischen Krankenrücktransports ab. Allerdings setzen einige Versicherungen voraus, dass der Krankenrücktransport als „medizinisch sinnvoll“ bzw. „medizinisch notwendig“ begründet wird. Eine Rückholung wird von Versicherungen immer dann als sinnvoll erachtet, wenn der Heilungsverlauf des  Patienten in seiner Heimat besser als im Ausland wäre. Mit „medizinisch notwendig“ hingegen ist gemeint, dass eine effektive Behandlung in dem jeweiligen Land nicht erfolgen kann. Sollte eure Versicherung nicht mitspielen, könnt ihr für euren Krankenrücktransport einen privaten Rückholdienst beauftragen.

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